Haben die Religionen etwas gemeinsam, das sie zwar näher zusammenbringt,
sie aber gleichzeitig mehr vom Evangelium entfernt ?
1. das übergeordnete Prinzip
In den meisten Religionen gibt es etwas, das letztlich über allem
steht und dem sich alle beugen müssen, sogar die Götter:
Die Bibel beschreibt uns Satan als den Feind Gottes, der Gott in seiner
Souveränität immer angreifen will.
Schon beim Sündenfall selber machte er Gott den Vorwurft, als
ob er Angst hätte, dass der Mensch von der Frucht nehmen könnte
("... denn Gott weiß, dass an dem Tag, an dem ihr von der Frucht
eßt, ihr sein werdet wie Gott").
Aber Gott hat alles im Griff. Ihm entgleitet nichts. Er hat sogar im
Wissen um die Gefahr des freien Willens bereits einen Vorsorgeplan getroffen.
Auch im Buch Hiob wirft Satan Gott vor, dass er letztlich gegen die
Verführungen Satans machtlos ist und dass er es nicht schafft, die
Menschen an sich zu binden, wenn der Satan sie entsprechend weglocken kann.
Gott kann jedoch souverän handeln - er ist von nichts und niemandem abhängig. Einzig und allein seine eigenen Versprechen, die er selber getroffen hat, wird er halten und kann sie nicht umstoßen - das macht ihn aber verläßlich und vertrauensvoll.
In den Religionen werden die Menschen trainiert, dieses anscheinend
oberste Prinzip ernst zu nehmen und sein Leben darauf einzurichten.
Wer die Bibel kennt und weiß, dass Satan die Verehrung von Gott
auf sich lenken möchte und seinen Thron über den Gottes stellen
willl, der weiß, warum es diese Gemeinsame Richtung in allen Religionen
gibt.