Das Weltbild der Bibel
Viele haben verkehrte Vorstellungen von der Bibel. Sie glauben,
daß
die Bibel ein veraltetes und überholtes Welt- und Menschenbild
hat.
Aber stimmt das ? Vielfach kennen die meisten Bibelkritiker die
Aussagen
der Bibel nicht. Sie setzen die Bibel mit den mittelalterlichen
Weltvorstellungen
gleich,
obwohl sie nicht geprüft haben, ob sich diese mit Gottes Wort
überhaupt decken.
Daher stellen wir einige grundlegende Aussagen der Bibel vor:
Gott
Gott wird uns von Anfang an als Person vorgestellt. Gott hat erstand, Wille und Gefühl.
Gott ist schöpferisch, er ist allmächtig, allwissend.
Gott ist generell gut. Er hat keine schlechten Eigenschaften. Er st moralisch vollkommen.
Gott ist Liebe. Weil er von Ewigkeit her in drei Personen existiert:
Vater, Sohn und Heiliger Geist, konnte er auch schon immer lieben (der
Vater liebt den Sohn, der Sohn den Vater usw.). Er war nicht darauf
angewiesen, eine Welt zu schaffen, damit er lieben und kommunizieren
kann.
Gott ist vollkommen, d.h. es gibt nichts, was ihm an Eigenschaften oder Fähigkeiten fehlt.
Die Bibel sagt sogar, dass Jesus bereits vor Erschaffung der Welt
bestimmt war, für die Menschen zu sterben, um sie zu erlösen.
die Welt
sie wurde von Gott geschaffen und alles war von Anfang an gut. Es war nichts schlechtes in der Schöpfung.
Es gab keinen Tod, keine Krankheit, nichts Zerstörerisches. Die
Welt, wie wir sie heute sehen und erleben mit all ihrer Grausamkeit und
all den zerstörerischen Momenten, entspricht nicht dem, wie sie
von Gott ursprünglich geschaffen wurde. Erst durch den
Sündenfall wurde sie so, wie sie heute ist. Warum? Siehe "der
Mensch".
Die Welt besteht aus einer sichtbaren (materiellen) und unsichtbaren
(geistigen) Welt. In der geistigen Welt gibt es Wesen, die Gott als
Schöpfer anbeten (Engel) und Wesen, die in Rebellion zu ihm leben
und seine Macht in Frage stellen (Dämonen, von denen der oberste
Satan - der Teufel - ist)
Die geistigen Wesen, die zu Gott gehören, wollen weder verehrt und
angebetet werden. Sie wissen, dass dies alleine Gott zusteht. Darum
weisen sie jegliche Verehrung durch Menschen ab. Die Dämonen
jedoch stehen in Konkurrenz
Die materielle Welt besteht aus allem sichtbaren, wobei auch die
Lebewesen zum sichtbaren Teil der Schöpfung gehören, aber
auch unsichtbare Anteile haben.
der Mensch
Er wurde als Ebenbild Gottes geschaffen.
D.h. der Mensch wurde so geschaffen, dass er Gottes Wesen wiederspiegel
kann. Dazu gehört aber auch moralische Verantwortung, die
einerseits Freiheit bedeutet, andererseits aber auch die Gefahr
enthält, dass diese Freiheit zum Schaden ausgenutzt wird und
entsprechende Konsequenzen trägt.
Verantwortung macht nur Sinn, wenn auch wirklich folgenschweres Handeln
möglich ist. Würden alle negativen Konsequenzen abgeblockt
werden, wäre es kein echtes verantwortungsvolles Handeln.
So wurde die Schöpfung von Anfang an auf das Handeln des Menschen hin ausgerichtet und von ihm abhängig gemacht:
die Erde war darauf angewiesen, dass der Mensch sie ebaut und
bearbeitet, damit sie Frucht hervorbringen konnte. Nimmt der Mensch
diese Aufgabe nicht wahr oder ernachlässigt er sie oder nutzt er
sie egoistisch aus, dann führt das zum Schaden der Schöpfung.
Dauerhaft oder zeitlich.
Viele der hetigen Umweltkatastrophen sind keine aktive Strafe
Gottes, sondern die logische Konsequenz aus unserem unverantwortlichen
Handeln.
Gott hat die Welt mit dieser Konsequenz geschaffen und nimmt die
Konsequenzen nicht weg, da er den Menschen in seinem Handeln ernst
nimmt.
Die Ebenbildlichkeit beinhaltet aber nicht nur die Verantwortung des Menschen, sondern auch sein ganzes Wesen. So
spiegeln viele Fähigkeiten den Schöpfer wieder: Liebe,
Gefühle, Wille, Entscheidungsfähigkeit, Kreativität,
Schöpferisches Gestalten, Freude, Fähigkeit zur
Kommunikation, zum Denken, Verstand, und vieles mehr.
Auch hier wieder die Wahl: echte Liebe
ist nur möglich, wenn auch die theoretische Möglichkeit zum
Hass/ zur Nichtliebe gegeben ist.
Der Mensch hat sich von Gott entfernt und damit auch vom Original, das
er wiederspiegeln sollte. Damit ist er nur noch ein Zerrbild von dem,
was er eigentlich sein sollte. Der Mensch lebt nicht mehr in seiner ursprünglichen Bestimmung.
Das macht ihn unzufrieden, ruhelos und ängstlich.
Gott hat ein Angebot für jeden Menschen bereit, wieder in die
Gemeinschaft mit ihm zurückzukommen und wieder in diese
ursprüngliche Beziehung zu elangen.
Da Gott aber rein und heilig ist, kann
er den Menschen, der sündig ist, nicht einfach in seine Nähe
lassen. Der Mensch würde dies nicht aushalten.
Darum hat er ein Erlösungsprogramm geschaffen, in dem er den
Menschen von seiner Sünde reinigt und ihn somit als völlig
frei von Schuld darstellt. Das geht nicht über ein bloßes
Wegstreichen der Sünde, sondern indem sein Sohn Jesus Christus als
vollkommen sündloser Mensch (so wie der Mensch eigentlich sein
sollte) bereit war, die Schuld auf sich zu nehmen und die Strafe
stellvertretend für die Menschen zu empfangen.
Damit ist die Schuld gesühnt und trotzdem kann der Mensch befreit in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer kommen. So
kann er nun in der Gemeinschaft mit ihm wieder als Ebenbild leben und
gemäß seiner eigentlichen Bestimmung existieren.
Und das nicht nur hier auf Erden, sondern in Ewigkeit
to be continued ...