Die Religionen im Vergleich
Gemeinsamkeiten der Religionen
Was verbindet die Religionen?
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Der Wunsch des Menschen, daß das Leben einen höheren Sinnzusammenhang
bekommt
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Der Versuch des Menschen, sich durch ein bestimtes Verhalten bessere Voraussetzungen
für das Leben nach dem Tod zu schaffen
Warum soviel verschiedene ?
Die Menschen leben in verschiedenen Kulturen, aber ist das der Grund dafür,
daß es soviele Religionen gibt ?
Gründe, wieso es Religionen gibt:
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der Mensch bastelt sich seine Religion solange zusammen, bis sie ihm passt.
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Warum bekämpfen sich die Religionen ?
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Religion und Politik sind oft nicht getrennt. Oft ist die Politik mit der
Religion so eng verknüpft, daß es nicht leicht ist, diese beiden
Bereiche zu trennen.
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Religion ist meist etwas sehr verbindendes. Kriege brauchen zunächst
einmal ein geschlossenes Volk mit einer gemeinsamen Grundlage. Die Religion
kann gut dazu beitragen.
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Die Religion kann gut dazu mißbraucht werden, politische Ziele durchzusetzen,
wenn religiöse Ziele damit in Einklang gebracht werden (z.B. Lohn
für Tod im Heiligen Krieg).
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Religion hat oft etwas mit Macht und Machtansprüchen zu tun. Es geht
nicht nur darum, seine Meinung zu begründen und zu verkündigen,
vielmehr sollen Menschen unter den eigenen Herrschaftbereich (und damit
auch unter den der Religion) gebracht werden.
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Wo Machtansprüche eine Rolle spielen, kann eine andere Religion schnell
die eigene Position gefährden. Daher muß diese mit allen Mitteln
bekämpft werden.
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Der Mensch liebt den Kampf. Er sucht immer auch nach einer Legitimation,
um diesem Wunsch nachgehen zu können. Es kommt vielen gelegen, wenn
Ihnen die Religion eine Legitimation für ihr kriegerisches Handeln
gibt. Schon immer versucht der Mensch durch die Religion sein sündhaftes
Wesen zu rechtfertigen.
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Bedinungslose Liebe zu den anderen, aber gleichzeitig einen festen Standpunkt
haben, den man auch nach ausßen Vertritt, ist nicht leicht, aber
gerade das möchte Jesus in den Gläubigen wirken.
Die Ziele der Religionen
Hier kann nur ein grobe Beschreibung der einzelnen Religionen gegeben werden:
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Islam:
Ein Paradies, in dem alle Bedürfnisse voll gestillt werden. Hier
werden die Träume der Gläubigen wahr.
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Judentum: Warten auf den
verheißenen Messias, der das Volk befreien wird. Letztlich aber decken
sich die Ziele des Judentums mit dem des Christentums - nur das Jesus noch
nicht anerkannt ist
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Buddhismus: Eingang ins Nirvana, das ein Ende
des ständigen Wiedergeborenwerdens bedeutet und damit die Erlösung
vom jetzigen Bewußtsein ist, da Leben immer Leid bedeutet.
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Christentum: ewige Gemeinschaft mit dem
Schöpfer, wobei zunächsteinmal der Mensch mit ihm versöhnt
werden mußte.
Religionen auf dem Prüfstand
Der Buddhismus - sucht keine persönliche Gemeinschaft
mit Gott. Sieht auch die Götter nur als eine höhere Form der
Reinkarnation an. Letztlich kann diese Religion als eine Religion ohne
Gott bezeichnet werden.
Der Islam - Es gibt nur einen Gott (Allah), über dem niemand
steht. Dieser Gott kann in seiner Souveränität alles tun. Er
ist nicht an Versprechen gebunden.
Das Judentum - Wie erlange ein Jude heute die Vergebung der Sünden,
da ja der Tempel nicht mehr in Jerusalem steht.
Wieso kann ein Christentum, das soviel von Liebe
redet, so intolerant sein ?
Intoleranz ist heute eine große Sünde. Wie steht es dabei bei
den Religionen ?
Noch immer kaut man an den absoluten Ansprüchen. Auch das Christentum
kennt solch einen absoluten Anspruch.
Nur durch Jesus wird man gerettet - gerade dieser Jesus, der doch gepredigt
hat, daß wir "den Nächsten lieben sollen, wie uns selbst" und
gesagt hat, daß wir "zuerst den balken aus unserem eigenen Auge entfernen
sollen", bevor wir den "Splitter aus dem Auge des Nächsten" entfernen
können - gerade dieser Jesus sagt auch - wer an mich glaubt hat ewiges
Leben. Un die anderen ? Hat hier die Nächstenliebe ihre Grenze
?
Gerade weil Jesus den Menschen so liebt, ist er Mensch geworden und
hat seine Liebe uns bezeugt. Er hat uns überhaupt die Chance gegeben,
wieder in eine ungetrübte Gemeinschaft mit Gott zu kommen. Unsere
Gemeinschaft mit Gott ist durch unsere Sünde zerstört.
Gott erkennt nicht eine Religion als die bessere an, sondern er hat
selber einen Weg geschaffen, errettet zu werden im Gegensatz zu den vielen
Wegen, die sich Menschen ausgedacht haben.
Die Wege der Menschen dem Weg Gottes gleichzusetzen würde dann
heißen, daß Gott es gar nicht nötig gehabt hätte,
einen Weg zu schaffen.
Wer ist hier also intolerant? - Der Mensch selber ist intolerant Gott
gegenüber, da er Gott nicht zubilligt, selbst bestimmen zu können,
wie die Gemeinschaft mit dem Menschen wiederhergestellt werden kann.
Auch die Bibel übt an der Religion Kritik
Wie kann ein grundlegendes Religions-Dokument über Religion Kritik
üben ?
Die Bibel kritisoert religiöse Praktiken. Nicht nur bei
andersgläubigen, sondern auch unter den eigenen Reihen. Das Volk Israel
muß sich für seine Religiösität viel Kritik gefallen
lassen. Warum ?
Der Bibel geht es nicht darum, einfach religiös zu sein, sondern
vielmehr eine echte persönliche Beziehung zu Gott zu haben.
Religion kann aber davon ablenken.
Im Römerbrief (vor allem Kapitel 1) wird diese Frage genauer erläutert.
das Hauptproblem des Menschen ist, daß er die Erkenntnis des
lebendigen Gottes nicht zuläßt, da sonst seine eigene Ungerechtigkeit
offenbar wird.
Andererseits gibt er diesem Gott auch nicht die entsprechende Ehre und
dankt ihm auch nicht für all die guten Wohttaten. Lieber bildet er
sich einen eigenen Gott (aus Stein, oder Elemente aus der Natur, oder die
Natur selbst).
Aber gerade hier wird die Bibel deutlich:
Rö 1, 20-23:
denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine
ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken
durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.
Denn obschon sie Gott erkannten, haben
sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind
in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges
Herz wurde verfinstert.
Da sie sich für weise hielten, sind sie
zu Narren geworden
und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen
Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, von Vögeln
und vierfüßigen und kriechenden Tieren.
Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die
Gelüste ihrer Herzen, zur Unreinigkeit, daß sie ihre eigenen
Leiber untereinander entehren,
sie, welche die Wahrheit Gottes mit
der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen
als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!
Der christliche Glaube - etwa keine Religion ?
Der christliche Glaube versteht sich selbst nicht als eine Religion
in dem Sinne, daß er eine Alternative zu anderen Religionen darstellt.
Vielmehr wird gezeigt, daß es einen Gott gibt, der Himmel und
Erde geschaffen hat und sich offenbart, so daß Menschen ihn erkennen
und finden können.
Da der Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt ist, versucht
er, die Beziehung zu Gott wieder aufzurichten. Dabei über legt er
sich, was Gott gefallen könnnte, und übt das aus.
Der Gott der Bibel jedoch hat seinen Willen in seinem Wort bezeugt.
Wer dies ernst nimmt, der weiß, wie er zu Gott kommen kann.
Gott möchte das ganze Herz des Menschen. Durch die
Religion gibt der Mensch Gott nur einen begrenzten Teil davon.
Ein Christentum, das auch nur eine beschränkte Lebensübergabe
an Gott enthält, ist nichts anderes als eine christliche Religion,
aber entspricht nicht dem, was Gott möchte und wie er es in
seinem Wort geoffenbart hat.